Kleingärtnerverein “Am Stadtwald” e.V.
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Chronologie  Die Anfänge des Kleingärtnervereins „Am Stadtwald“ e. V. reichen bis in das  Jahr 1934 zurück. Zu diesem Zeitpunkt fanden sich einige  Hobbygärtner im Rahmen der Nachbarschaftshilfe zusammen.   Die erste Vereinsversammlung fand dann am 05. Februar 1935 im  Hause von Wilh. Feldhaus statt. Dieser sowie Thedor Übbing, Johann  Plant, Johann Sahlmann, Albert Heister, Heinrich   Pennekamp,  Theo Schramm   und Hubert  Schlattmann   gründeten an  diesem Tage   den Kgv. „Am  Stadtwald“  -   ohne das ein  Gelände zur   Verfügung stand.  (Eintr. in das   VR am 15. 03  1935).   Die Stadt   Bocholt stellte  kurzfristig ein   600 Ruten  großes Terrain   „In der Hardt“  zur Verfügung.   Schon bald  zeigten 35 Mitglieder ihr Interesse und das zugewiesene Gelände  wurde aufgeteilt und mühselig urbar gemacht. Bald wuchs der Verein  auf 44 Gärten an.   Im Jahr 1939 machten Straßenplanungen es jedoch notwendig, dass  der Verein dieses Gelände aufgeben mußte. Jeder Kleingärtner wurde mit 40  Reichsmark abgefunden. Als Ersatz stellte die Stadt ein neues Gelände „Im  Waisenschlatt“ (heute „Unter den Eichen“ zur Verfügung – dort, wo der Verein  auch noch heute zu hause ist. Erneut wurde das Gelände urbar gemacht und es  entstanden 69 Gärten.   Seit 1946 gab es dann punktuelle Wasseranschlüsse in der Anlage. Einen großen  Fortschritt brachte die Installation von einzelnen Wasseranschlüssen einschl.  Installation von Wasseruhren in den einzelnen Gärten im Jahre 1976/1977.   Ein weiterer Fortschritt war der Stromanschluss für alle Kleingartenpächter im  Anfang der 70-er Jahre. Im Jahr 1972 und den folgenden Jahren nutzten  weitgehend die meisten Kleingärtner die Chance, an das Stromnetz angeschlossen  zu werden.  Nach dem Kriegsende entstanden große Schäden und Verluste durch Plünderer. In  dieser Zeit hielten die Kleingärtner Nachtwache – als Unterkünfte dienten die  ersten Lauben.   1947 wurde das Vereinsgelände um 11 Gärten erweitert. Ständig war man damit  beschäftigt, die Anlage auszubauen und zu verschönern. Im Jahre 1965 zählte der  Verein bereits 84 Mitglieder. Mit Zuschüssen der Stadt entstand ein  Kinderspielplatz auf dem Vereinsgelände.  Um Schulungen und auch   Vereinsfeste in geeigneter  Weise durchführen zu können,   entstand in Eigenarbeit  das Vereinsheim, das 1955 unter   großer Anteilnahme  eingeweiht wurde.   Ausgangspunkt war der  Ausbau einer Laube zu einem   Gemeinschaftsraum. Im  Laufe der Jahre wurde es, soweit   die finanziellen Mittel es  erlaubten, ständig erweitert und   ausgebaut. Hierunter fiel  auch unter anderem die   Erneuerung der  überdachten Terrasse im Jahre 1982, die zu diesem Zeitpunkt eine wirkliche  positive Erweiterung des Vereinsheimes darstellte.  Vor dem 50-jährigen Vereinsjubiläum (1985) wurde der Kinderspielplatz in  Eigeninitiative neu gestaltet, neue Spielgeräte installiert und daneben auf dem  Rasenplatz eine Tischtennisplatte gebaut. Eine der Umgebung angepasste  Umzäunung umrahmte die gesamte Spielanlage einschl. der Aufstellung von zwei  Ruhebänken.  Unermüdlich arbeiteten die Kleingärtner an der Ausstattung und Verschönerung  ihrer Anlage und des Schulungsheimes. In einer großeangelegten Bauaktion  wurde 1987 das Vereinsheim um das Kaminzimmer erweitert, die Theke erneuert  sowie die Küche umgebaut. Jetzt konnte auch endlich der Vorstand  seine  Sitzungen in gerechter Umgebung durchführen.   Im Jahre 1991 folgte der Ausbau der Toiletten mit zusätzlichen Außentoiletten  sowie ein kleines  Geschäftszimmer am Ende der   Terrasse.  Dieses Bauvorhaben entstand   ebenfalls unter  tatkräftiger Eigenhilfe der   Mitglieder und  mit finanzieller Unterstützung   der Stadt  Bocholt.  Ende 1997 reiften Planungen   heran, die  besonders jedes Mal nach   Wintertagen  und im Sommer nach nassem Wetter in sehr schlechtem Zustand befindenden  Hauptwege der Kleingartenanlage zu pflastern. Diese  Baumaßnahme wurde im Jahre 1998 in Angriff genommen und  wurde, wie eigentlich alle Maßnahmen mit den tatkräftigen  Kleingärtnern durchgezogen. Die Pflastersteine stellte die Stadt  Bocholt unentgeltlich zur Verfügung.    Durch Umgestaltung der öffentlichen Fläche im Eingangsbereich reduzierte sich  die Anzahl der Gärten auf 80, und im Frühjahr 2001 konnte dann das mit großer  Eigenbeteiligung und mit Mitteln der Stadt errichtete Gerätehaus eingeweiht  werden. Das Gebäude selbst beinhaltet zudem einen Teil als Unterstand für  Fahrräder und auf der gegenüberliegenden Seite für  Schubkarren.   Ein herber Rückschlag ereilte die  Kleingärtner am 03. Januar 2003. Durch  eine Verpuffung im Heizungsraum brach  gegen 01.30 Uhr ein Brand aus, der das  Vereinsheim in Schutt und Asche legte. Damit waren all die  jahrelangen Bemühungen mit einem Schlag zunichte gemacht!   -  Aber nicht jedoch der Wille der Kleingärtner für einen  Neuanfang! Mit einer guten Versicherungssumme und mit der  Bereitschaft aller Mitglieder entstand unser heutiges  Vereinsheim, das im  Frühjahr 2004 eingeweiht wurde.  Von den Bestrebungen und Eigeninitiativen der Kleingärtner, die die bis heute zur  Verschönerung unseres Vereinsheimes und unserer Anlage beigetragen haben,  kann sich jeder Besucher zu jeder Zeit in unserer öffentlichen Anlage überzeugen.   Bocholt, im Januar 2010/lk                                                        
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(c) Günter Schmitz
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